Kersten Artus

IMG_5431

Gartenbuch

IMG_564627. August 2015 – Wohin nur mit dem ganzen Grünabfall? Meine beiden Kompostkisten reichen schon lange nicht mehr aus, um alles zu verarbeiten, was ich darauf schmeiße. Die Natur wuchert lüstern vor sich hin. Es sind nicht nur die Kürbisse, deren Arme Raum einnehmend den Garten und seine Beete und Wege unter sich verschwinden lassen wollen (und mich an einen Horrorfilm erinnern, in dem Menschenhüllen an Kürbispflanzen gewachsen waren um anschließend die Identität der Menschen anzunehmen, nach dessen Vorbild sie geschaffen wurden …)

Natürlich könnte ich alles wachsen lassen. Der Nachteil: Das sähe nicht schön aus. Hecken und Büsche verlangen nach einem regelmäßigen Schnitt. Wenn ich den mit Fliesen belegten Weg meines Gartens noch begehen will, muss ich Triebe kappen! Wenn ich die Pflanzen von einander unterscheiden möchte, muss ich sie in Form halten! Auch der Rasen hat beim letzten Mähen mehr Schnitt gegeben, als die Male zuvor. Grund war der tagelange Regen letzte Woche, der beim Grün einen Wachstumsschub bewirkt hat. Leider hat er auch viele Insekten verscheucht oder umgebracht, denn danach waren viel weniger Sechsbeiner unterwegs, um ihr Pollenaustauschgeschäft zu verrichten. Ich habe sie gern beobachtet. Und sie haben uns beim Essen in Ruhe gelassen.

Die grüne XXXL-Tasche haben mein Sohn und ich mittlerweile viermal vollgestopft mit Grün zum Recyclinghof gefahren – einige Schnecken, Spinnen und Asseln inklusive. Die Tierchen werden uns die Umsiedlung hoffentlich verzeihen, aber aussortieren mochte ich sie nicht. Denn Fakt ist: Komposthaufen sind quietschlebendige Orte des Lebens.

Jetzt bekommt auch das Innenleben der Gartenlaube peu à peu ein Gesicht, das mir richtig gut gefällt. Den weißen Wollteppich (!!!) haben wir letzte Woche endlich ausgetauscht. Neue Gardinen hängen. Ein weißes Regal frischt den holzgetäfelten Raum auf, die Decke hatte meine Schwiegersohn bereits zu Beginn weiß gestrichen, damit die Sauna-Atmosphäre verschwindet. Die neue Anrichte, auf der der Gasherd stehen wird, ist noch in Kartons verpackt. Die unzäähiligen Polster, die in die Ecken gestopft waren, hatten wir auch schon lange rausgeräumt. Sobald die alte Anrichte weitergereicht ist – ich habe sie im Internet annonciert, bereits zwei Stunden später hatte ich zwei Interessentinnen dafür – wird sie aufgebaut. Wenn alles fertig ist, gibt es auch einige Fotos zu sehen :-)


DSC_853921. August 2015 – Heute habe ich meine Parzellen-Nachbarin zu Kaffee und Torte eingeladen. Die Wespen waren ausdrücklich ausgeladen, was sie an mit Nelken bestickten Zitronenscheiben und jede Menge Basilikum erkennen und riechen konnten. Sie hatten es begriffen und störten uns nicht. Meine Nachbarin ist 86 Jahre alt und ist eine der letzten Ursprungskleingärtnerinnen des Vereins. Da sie einen grünen Daumen hat – ihr Garten ist mit Abstand der schönste – höre ich immer angetan zu, wenn sie ihre Ratschläge und Erfahrungen berichtet. Heute erzählte sie mir aber von ihrer Familie und wie es sie nach Hamburg gekommen ist.

Danach stand Rasenmähen auf meinem Gartenprogramm. Das wollte ich eigentlich vormittags machen, aber der Rasen war zu nass. Aus dem kleinen Programm wurde leider ein großes, denn der Benziner gab den Geist auf. Also holte ich den Handmäher raus und musste anschließend alles abharken. Ich finde, das ist Strafarbeit. Belohnt wird die Schikane aber durch einen grünen Teppich, der sich sehen lassen kann. Und immerhin ist dadurch vermutlich das zweite Stück Torte, dass ich mir gegönnt hatte, verdunstet…


IMG_043820. August 2015 – Unsere Erdbeeren sind winzig, schmecken aber gut. Die Kürbisse werden immer größer, und wie sie schmecken, werden wir ab dem 31. Oktober wissen. Dann werden sie geerntet und geschnitzt. Einige Tage hat es durchgeregnet. Heute Morgen war es neblig, das sah schon fast herbstlich aus. Das Licht im Garten hat sich verändert. Die Sonne scheint durch eine durchfeuchtete Luft, die ebenfalls vom Regen getränkten Gräser, Büsche, Bäume und Blumen reflektieren die Strahlen zusätzlich.

IMG_5639Eine Sonnenblume ist abgeknickt. Ich breche sie ganz ab, halte das untere Ende ihres Stängels in kochendes Wasser und stelle sie in eine Vase auf dem Verandatisch. Viele weitere Sonnenblumen werden bald ihre Knospen öffnen. Sie wachsen immer noch weiter in den Himmel, ich werde auf eine Leiter steigen müssen, um mir ihre Blüten ansehen zu können! Und endlich habe ich eine Schutzhülle für die Gartenschaukel gekauft. Ich stülpe sie über, jetzt muss ich das Dach endlich nicht mehr abnehmen, wenn ich den Garten verlasse.

Insekten schwirren hungrig von Blüte zu Blüte. Etliche müssen ertrunken sein, denn es sind weniger als sonst. Einige tote Hummeln finde ich auf dem Gehweg. Die Spinnen, die in den letzten zwei, drei Wochen angefangen haben, große Netze zu spannen, wachsen kräftig. Vermutlich fangen sie üppig ausreichend Beute. Viel Wildkraut ist in den vier Tagen gewachsen, in denen ich nicht im Garten gewesen bin. Zwei Eimer jähte ich aus dem Boden bis die Beete wieder einigermaßen ordentlich aussehen.


IMG_553816. August 2015 – Es ist auch schön im Garten, wenn die Sonne mal nicht scheint. Warm ist es trotzdem und deswegen haben wir das Grillen mit der ganzen Familie auch nicht ausfallen lassen. Auch zwei Regenschauer waren uns egal, denn die Terrasse ist überdacht und die Laube ist jetzt, wo endlich ein vernünftiger Belag ausliegt, besser begehbar, man kann sich gut darin aufhalten.

Mein Enkel ist am Staunen: Vier Sonnenblumen sind bereits aufgegangen, die er nur ansehen kann, wenn sein Opa ihn auf die Schultern nimmt. Sieben Kürbisse sind in verschiedenen Wachstumsstadien, zum Größten sagt er: „Ball!“, und streichelt ihn immer wieder. Er pflückt die reifen Erdbeeren von den Sträuchern und steckt sie sich umgehend in den Mund.
IMG_5539Grillen macht mir mittlerweile richtig Spaß! Wir haben neben Würstchen und Geflügel auch Vegetarisches im Angebot: Mit Schafskäse und Oliven gefüllte Tomaten und Gemüsespieße. Frische Salate standen auf dem Tisch. Alles in allem viel zu viel! Am Ende waren wir alle Oberkanteunterlippepappsatt.

Erstaunlich war, dass uns kaum Wespen störten. Diese Woche war ein regelrechter Hype in den Medien gegen die Insekten entbrannt. Da der Winter so mild gewesen sei, hieß es, gäbe es besonders viele. Das kann einem ja nur Recht sein: Sie fressen andere Schädlinge. Ein Hornissenvolk verdrückt täglich sogar ein halbes Kilo Insekten. Wir müssten ihnen dankbar sein. Auf unserem Essen waren sie zudem nicht. Vielmehr schweben sie in der Kornblume und in den Rhododendren herum.  Vermutlich gehen sie nur auf unsere Nahrungsmittel, weil sie in der Großstadt keine Alternativen haben. In meinem Garten gibt es ausreichend. Und dass Wespen doch schlau sind, merkt man genau daran: Das Essen aus der Natur schmeckt besser und ist gesünder für sie, als unser gegrilltes, gewürztes Menschenessen. Außerdem ist jetzt ja eher die Zeit, wo sie auf Süßes stehen und nicht mehr auf Fleisch. Ich habe meine Angst vor ihnen so gut wie verloren – solange sie mir nicht zu nahe kommen …


IMG_49647. August 2015 – Auch bei Regen ist es schön im Garten. Ich sitze auf der überdachten Terrasse, lese meine Zeitung, esse ein Brötchen und habe mir Kerzen angezündet. Immer wieder inspiziere ich unseren Kürbis. Er überwuchert alle drei Gemüsebeete. Seine Arme schlängeln sich auf den Fliesen, klettern am Zaun zur Nachbarin. Ständig gehen grellgelbe Blüten auf – die nach nur wenigen Stunden welk in sich zusammenfallen. Die Hummeln müssen sich beeilen, um die weiblichen und männlichen Blüten wechselseitig anzufliegen.

IMG_4962Drei Kürbisse wachsen bislang. Jeden Tag sind sie ein bisschen größer, es macht Spaß, dabei zuzusehen. Unsere Nachbarinnen sagen, es hätte noch die so eine Kürbispracht im Kleingartenverein gegeben. Dabei machen wir rein gar nichts, um das zu befördern. Vielleicht hat der Boden einfach die richtige Konsistenz – ein paar Jahre lang wurde er ja nicht mehr bewirtschaftet.

IMG_5404Man soll Kürbisblüten ja braten können, habe ich mir sagen lassen. Nur wie? Soll ich sie abschneiden, wenn sie noch in voller Blüte stehen? Dann würde ich das Bestäuben verhindern. Soll ich sie pflücken, wenn sie welk sind – schmecken sie dann noch? Und wonach überhaupt? So viel Experimentierfreude habe ich nicht und belasse es beim Beobachten und fotografieren der schönen Blüten. Und ich hoffe, es wachsen noch weitere Kürbisse. Spätestens an Halloween müssen sie groß und stark sein …


11200766_998420676844868_1128401075285980974_n3. August 2015 – Die Hortensien blühen in krachenden Farben. Es ist eine Stimmung, als wenn die Pflanzenwelt die ehrrschaft übernehmen würde und der Garten bald zuwächst. Hier und da schniobbel ich von den Büschen und Stauden Äste und Zweige ab, damit der Weg frei bleibt. Die beiden kleinen Buchsbaumhecken habe ich bereits zum zweiten Mal gestutzt.

Vor den Parzellengrundstücken liegt ein Weg, der den Kleingartenverein vom Bahndamm trennt. Auch auf ihm wuchern Kräuter und Gräser. Nachdem meine Nachbarn nach einander vor ihren Zäunen den Weg gesäubert haben, bin auch ich an der Reihe. Ich habe im Schuppen das passende Werkzeug gefunden. Mit der einen Seite kann ich die Wurzeln packen und der Erde entreißen, mit der Harke am anderen Ende ebne ich die Krater, die sich durch mein Hacken bilden, wieder ein. Es ist das erste Mal, dass ich eine Gartenarbeit unangenehm empfinde – man sieht das Ergebnis nicht richtig, obwohl ich mehrere Eimer voll mit Grün weggeschleppt habe. Genaugenommen ist es ja auch keine Garten, sondern eine Wegearbeit. Nach dieser leicht frustierenden Erfahrung widme ich mich dem Freitag und mache es mir dazu auf der Hollywoodschaukel mit frischem Kaffe und geputzten Erdbeeren gemütlich. Ich komme nicht weit mit dem Lesen: Müdigkeit lässt meine Augenlider zufallen. Eine Stunde lang sinke ich weg.

IMG_4924Die Sonnenblumen wachsen und wachsen, die erste ist jetzt größer als ich. Ich prüfe die Bänder, damit sie die Stängel nicht am Hochschißen behindern. Ich hoffe, ich kann die eine Sonnenblume, die ich zu fest gebunden hatte, noch retten. Der Stil ist angeknickt, vielleicht habe ich Glück und bekomme sie zum Blühen.


 

IMG_48751./2. August 2015 – Das erste Fest hat im Garten stattgefunden. Und der Hibiskus blüht endlich. Außerdem haben wir die erste Nacht in unserem Garten geschlafen.

Nach einer WocheSchietwetter scheint endlich wieder die Sonne. Ich habe mir den Tisch aus Parzelle 6 geliehen, damit alle Gäste Platz finden. Ein Nudelsalat und Würstchen, ein Zitronenkuchen und ein paar Kannen Kaffee habe ich vorbereitet. Meine Freund*innen haben auch noch Salate, Kuchen und etwas für den Grill beigesteuert – war klar, dass wir kurz vorm Platzen gewesen sind, als sich nach und nach alle wieder verabschiedeten. Die Feuertaufe haben wir bestanden – der Garten ist feiertauglich!

IMG_4907Die Nacht war so lalá. Wie Nächte eben sind in Betten, in denen man noch nie gelegen hat. Aber nachdem wir den Sonnenaufgang um 5.36 Uhr angeschaut haben, legten wir uns nochmal hin und schliefen bis halb neun. Unsere Sonntagszeit zum Frühstücken! Holger machte uns Toasts, in dem er sie in der Pfanne röstete. Sie schmeckten super.

IMG_4910Dann hatte ich zu tun: Gartenabfälle in den großen grünen Sack schaufeln, eine neue Rose einpflanzen, das neue Rasenstück schneiden, den Weg vorm Grundstück von Grünwuchs befreien, die Sonnenblumen neu anbinden.

Die Büsche tragen jetzt alle Blüten, die Zweige haben so ein starkes Gewicht, dass sie über dem Weg hängen. Regelmäßig Schneider ich welche ab – und stecke sie in Vasen. Den Hummeln ist das egal, sie fliegen dann auch die Blüten an, die auf dem Tisch stehen. Überhaupt sind „meine“ Brummer im Garten – Bienen Hummeln und auch Wespen, ganz friedlich und überhaupt nicht an uns interessiert. Leider aber die Mücken. Abends merkte ich wieder einen Stich.. Wie auch auf die Schnecken könnte ich auf diese Spezies gern verzichten.


IMG_473526. Juli 2015 – Wie löst man im Kleingarten die Clofrage? Natürlich biologisch! Wasserklosetts gibt es nicht, Chemie-Cli’s sind verboten. Wir haben ein Torf-Clo, das funktioniert prima. Als wir den Garten übernommen hatten, war es die erste Aufgabe. Ausräumen, auswischen, Spinnweben entfernen, neues Brille, frischer Anstrich.

Wenn der Eimer gefüllt ist, kippe ich den Inhalt in einen geschlossenen Kompostbehälter. Da es danach ein wenig müffelt, gebe ich Rasenschnitt darüber – schon ist der Geruch gebunden. Wasserclosetts bleiben trotzdem meine Favoriten. Wie toll diese Erfindung ist, weiß man eigentlich erst zu schätzen, wenn es nicht zur Verfügung steht.

Anhang 1(1)Der Platz vor der Laube ist überdacht. Das ist ein richtiger Luxus, denn ab und zu kommt natürlich ein Schauer runter und dann sitzen wir trotzdem im Trocknen. es ist ziemlich gemütlich, an diesem Tisch zu sitzen und zu essen. Das Dach war meine zweite Aufgabe nach der Toilette: Es war mit dicken Zweigen belegt, die sich durch jede Lücke geschlängelt hatten. Das Laub mehrerer Jahre lag auf dem Dach. Ich habe alles abgeräumt – eine schweißtreibende Angelegenheit. Die Äste habe ich ganz kurz gestutzt. Seit einigen Woche wächst es wieder nach, ach was, es wuchert! Das Dach wird schon wieder erobert.

Anhang 1(1)Der Sturm, der letze Nach über Norddeutschland gebraust ist, hat keine Schäden hinterlassen. Mal wieder wurde die Panik in den Medien mächtiger geschürt als die tatsächliche Kraft des Windes nachher übers Land wehte. es wurden sogar Festivals abgesagt. Ich hatte die Sorge, dass meine Sonnenblumen Schaden nehmen. Sie sind ziemlich hochgewachsen, die erste zeigt eine zarte Knospe! Nachdem ich so blöde war und sie viel zu fest an die Bambusstöcke gebunden hatte, worauf zwei abknickten, weil sie nicht mehr richtig wachsen konnten, dachte ich, dass die eine oder andere vielleicht ganz umknicken könnte. Es ist nichts passiert.


IMG_470623. Juli 2015 – Auch wenn die Hummeln und Bienen noch emsig in den Lavendelblüten herumstochern, ich habe bereits einige Zweige geerntet. Es sind noch genug dran geblieben, damit sie sich satt futtern und ihre Nachkommen versorgen können. Beim Rasenmähen war ich rigoroser: Die Blüten des Klee kamen allesamt unter den Mäher. Die Bienen störte es überhaupt nicht, dass der Benziner auf sie zurollte und so musste ich jedes Mal stoppen und warten, bis das jeweilige Insekt sich wieder vom Rasen erhob. Ich schaue den Tieren gern bei ihrer Arbeit zu. Nichts scheint sie davon abzubringen, die Blüten im Garten auszusaugen. Als ich die Zweige des Lavendel abschnitt, hatte ich schon die Sorge, vielleicht angegriffen zu werden, doch nicht einmal das brachte sie aus ihrem Trott. Etwas panischer reagieren Ameisen, stört man sie. Wild laufen sie durcheinander, flüchten in die Erde. Faszinierend war es, dabei zuzusehen, als die nächste Generation schlüpfte und mit langen Flügeln ausgestattet davon flog. Als wenn sie sich abgesprochen hatten, brach exakt zum selben Zeitpunkt vergangenen Freitag die Erde an drei stellen im Garten auf und die Brut krabbelte heraus.

IMG_4726 Meine Gartenabfälle übersteigen das Fassungsvermögen der Kompostbehälter bereits seit geraumer Zeit. Zum Glück sacken die Haufen immer ab, sodass ich neu nachlegen kann. Aber seitdem ich auch die Hecken und Büsche rasiert habe, sind die Grenzen erreicht. Da war es ein Glück, dass ich mit Herbert aus Parzelle 9 ins Gespräch kam. er trug einen großen grünen Sack bei sich und erzählte mir, er sei gerade vom Recyclinghof gekommen, hätte dort seine Abfälle abgegeben. Man müsse nur den Personalausweis vorzeigen, um zu dokumentieren, dass man aus Hamburg käme. Ich erinnerte mich, dass ich in unserem Schuppen auch so einen sack gesehen hatte. Und siehe da: Es lag tatsächlich einer im Regal. Ich war erstaunt, wie viel hineinpasste. Jetzt muss ich nur noch jemanden Nettes davon überzeugen, den Sack zum Recyclinghof zu fahren …

IMG_4729Ich kann mich im Garten herrlich ausruhen und erholen. Dieses Foto zeigt einer meiner Lieblingsausblicke. Ich liege einfach auf der Hollywoodschaukel, lese die Süddeutsche und den Freitag, surfe im Netz oder arbeite an meinem Projekt. Ich trinke Kaffee und sorge dafür, dass die Schaukel immer ein wenig in Bewegung ist. Gestern bin ich das erste Mal in der Schaukel eingeschlafen. Eigentlich bin ich keine Mittagsschläferin, vielleicht hat die Ruhe und Abgeschiedenheit des Gartens diese Entspannung bei mir ausgelöst. Vom Urlaub her kenne ich das, am Strand kann ich auch ganz gut einnicken. Viele Hörbücher sind so schon an mir vorbei gerauscht. Im Garten höre ich keine Musik und kein Hörbuch. Ich höre lieber den Hummeln und Bienen zu.


IMG_454814. Juli 2015 – Die Stachelbeeren sind reif. Ich ernte die Früchte ab, sie schmecken toll! Ein gutes Pfund friere ich ein. Rechtzeitig vor dem großen Juli-Regen habe ich die neue Heckenschere ausprobiert. Eine Hecke, einen hochgewachsenen Busch und der Kirschlorbeer habe ich damit gestutzt. Danach war Erholung angesagt: Auf der Hollywoodschaukel habe ich die Wochenendausgabe der Süddeutschen gelesen, frisch gebrühten Kaffee getrunken und mich an der Rosenblüte erfreut, die leider abgeknickt war. Die Regentropfen sammelten sich auf dem hellen Stoffdach der Schaukel. Pfützen bildeten sich über unseren Köpfen. Der Stoff hielt dicht.

IMG_4553Meine Sonnenblumen habe ich angebunden. 20 Bambusstäbe aus dem Baumarkt für 99 Cent das Stück und einige Zweige aus dem Garten helfen als Stütze. Hoffentlich reicht das aus, damit sie nicht umknicken, wenn sie jetzt richtig groß werden. Wie groß werden sie wohl? Anschließend habe ich sie mit kaltem Kaffee eingesprüht – das soll angeblich Schädlinge fernhaften und als Dünger dienen. Die Schnecken kommen jetzt in Massen aus dem Boden und schleimen sich über das Grundstück. Ich habe immer noch Sorgen, dass sie meine Sonnenblumen auffressen.

IMG_4568Ein besonderes Ereignis steht dem Garten und damit uns bevor: diese prächtige Blüte wächst gleich dreimal aus diesem Agavengewächs. Erst hatte ich die Knospen gar nicht entdeckt, weil sie relativ unscheinbar aus den spitzen Blättern hervorwuchsen. Jetzt aber sind sie unübersehbar.

Jede Woche verändert sich der Garten. Rosen blühen auf verblühen, neue Knospen kommen. Die Hortensien sind jetzt auch soweit. Und dann immer wieder auch Pflanzen, deren Namen ich noch nicht kenne. Niemand hat sie mir je beigebracht. In der Großstadt braucht man dieses Wissen nicht. Jetzt fehlt es mir. Ich bin eine Fremde in der Natur, ich bin entfremdet von den Pflanzen um mich herum.

Wichtiger noch als der Name wären mir jetzt die Eigenheiten der verschiedenen Stauden, Stöcke, Büsche, Bäume. Wildkraut, das ich übersehen habe beim jäten, wächst prächtig und ist sehr ansehnlich. Wie heißt es? Was kann es? Für welche Tiere ist es wichtig? Und dieser Baum da am Rand des Grundstücks: Darf ich ihn stutzen? Wie mache ich Ableger? Ich habe noch viel zu lernen.


IMG_43696. Juli 2015 – Es hat sich etwas abgekühlt, die Sonne scheint angenehm auf den Garten. Noch sind die Beete feucht vom Gewitterregen. Ich mähe Rasen, das erste Mal mit dem Benziner. Ich bekomme die Maschine schnell an. Ich bin mit Rasenmähern aufgewachsen. Sie sind bis heute ein Geschäft meines Vaters. Er verkauft und repariert sie, nimmt Geräte auch in Zahlung. Merkwürdigerweise hat er sogar Stammkunden für Rasenmäher. Ich hoffe, dass der Mäher, den wir im Equipment des Gartens vorgefunden haben, lange hält. Die Maschine läuft gut, der Fangkorb sitzt. Vornehm sieht die Grünfläche aus, als ich fertig bin. Ich schnippel die Kanten ab. Todschick!

Einige Rosen müssen geschnitten werden. Weiter kommen Knospen. Es macht Spaß, beim Wachsen und Blühen zuzusehen. Ich mache wieder Jagd auf Efeu. Wendet man den Beeten den Hintern zu, wachsen prompt wieder neue Schlingen aus der Erde raus. Immer wieder entdecke ich welche – keine ist vor mir sicher. Die Kornblumen kürze ich, sie sind verblüht, die Stängel sind verwelkt.

Wieder ist es ruhig. Schrebergärtnern scheint eine Wochenendangelegenheit zu sein. Ich genieße die Stille. Die vorbeiziehenden Bahnen stören mich nicht. Die Ruhe bietet viel Raum, Gedanken schweigen zu lassen. Szenen im Kopf dürfen sich so oft wiederholen, wie sie möchten. Mich stresst nichts, ich lasse alles zu, was kommt. Die Zeit vergeht. Die Sonne wandert hinter den Bäumen entlang, ihre Schatten spielen auf dem Rasen. Erst spät blinzeln die Strahlen nur noch durch die Zweige und Äste und schaffen es nicht mehr auf das Grün.

IMG_4465Meine Sonnenblumen wachsen gut. Nicht aus allem Samen sind Pflanzen gewachsen. Dort, wo das Beet meist im Schatten liegt, sind fast gar keine Stängel aus der Erde gekommen. Heute bekam ich den Tipp auf Facebook, die Pflanzen anzubinden. Das ist eine gute Idee, die ich noch diese Woche umsetzen werde.


 

Anhang 1(1)4. Juli 2015 – Es ist Gartenfest. Erdbeer- und Kirschkäsekuchen, Pute, Würstchen und verschiedene Salatkreationen werden von den Gästen herangetragen. Schirme aus allen Parzellen, in unterschiedlchen Mustern und Farben schützen vor der Sonne. Geschirr mit verschiedenen Formen und Zeichnungen steht auf dem Tisch, denn auch das hat jede und jeder selbst mitgebracht. Der Kleingartenverein, zu dem unsere Parzelle gehört, feiert. Fast alle sind gekommen und ich nutze die Gelegenheit, meine neuen Nachbarinnen und Nachbarn besser kennenzulernen. Die älteste Anwesende ist Gertrud mit 89, der jüngste Danni mit zehn Jahren.

Dass sich alle duzen, habe ich schon am Anfang erfahren. Dass es einen ungeheuren Erfahrungsschatz über das Leben im Schrebergarten gibt, konnte ich mir denken. Ich bekomme neue Tipps. Wie man einen kleinen Kühlschrank an die Gasflasche anschließen kann, ist der Top-Ratschlag des Nachmittags. Gertrud kann icht mehr gut laufen, aber viel erzählen. Sie ist Kleingärtnerin der ersten Stunde und erzählt mir von der Zeit, in der ihre Kinder klein waren und sie mit ihnen im Garten spielte. Heute kommt sie nur noch an Sonnabenden in den Garten, der heute von ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter bewirtschaftet wird.

Es ist richtig heiß. Einige Frauen haben sich Frotteetücher um den Hals gelegt. Unsere Haare kleben an unseren Hälsen. Der Grill wird angeheizt, das Brot angeschnitten. Von Weitem ziehen die Wolken den Himmel langsam zu. Gewitter waren ja angekündigt. Wir haben noch Zeit. Prosecco wird geöffnet. Danni bekommt eines meiner Schnitzel ab, ich bin so satt! Als das erste Grollen in der Ferne zu hören ist, fangen wir an, aufzuräumen, wenig später tröpfelt der erste Regen nieder. Ich verabschiede mich aus der Runde.

Ich wasche noch ab, räume die Liegen ein und leere das Planschbecken, in das heute Nachmittag die Gartendusche Wasser hineinbrauste. Warme, dicke Tropfen kommen herunter, als ich losfahre. Sie kühlen meine verschwitzte Haut.

Es ist eine der schönsten Stimmungen in der Stadt, wenn ein heißer Sommertag natürlich abgekühlt wird. Der sonst verpönte Regen wird willkommen geheißen, die Menschen freuen sich, nass zu werden. Niemand erhöht das Tempo oder meint sich vor dem Niederschlag schützen zu müssen. Das Licht der Stadt wirkt wie gezeichnet, in rosa, grau und dunkelgelb. Ach könnte ich ihn doch festhalten. Meine größte Sehnsucht ist jetzt eine Dusche und etwas Eiskaltes zum Trinken. Beides finde ich in meiner Stadtwohnung.


IMG_43032. Juli 2015 – Es ist heiß geworden in Hamburg und mich zieht es in den Garten. Die beiden Liegen sind ideal, um es sich auf der Grünfläche gemütlich zu machen. Der Schirm wandert mit der Sonne mit. Auch jetzt gibt es viel zu tun – gießen, jähten, säen. Und die Laube weiter einrichten: Jetzt hängen bereits Vorhänge, die den Raum wohnlich machen. Auch Wassersprudler, Kaffeebereiter und Milchschäumer sind da. Bald wollen wir das erste Mal im Garten übernachten. Dafür müssen Decken und Kissen her. Lampen für die Dunkelheit haben wir bereits an die Decken gehängt.

IMG_4343Unter der Woche ist wenig los in den Parzellen. Ich höre nur die Züge vorbeirauschen. Und die vielen Tiere, die hier leben. Vögel können wichtig lärmen, schlimmer als Hunde! Letzte Woche schimpfte mehrere Nachmittage lang ein kleiner Pieper auf dem Nachbargrundstück. Ein Grashüpfer schaute neulich vorbei – schrill zeichnete sich sein Neongrün auf dem Rot der Rose. Die Rosen sind besonders ausdrucksstark. Jedesmal haben sie ein anderes Aussehen. Die neuen Triebe, die ich durch Herunterschneiden bis zu den Fünf-Blättern erzeugt habe, schauen ehrgeizig. Die Blüten strahlen unterschiedliche Wirkungen aus: Vulgär, glamourös oder auch fröhlich. Es gibt sehr edle, fast vornehme, Blüten und welche, die verschwenderisch wirken. Es sind faszinierende Blumen und ich verstehe, warum sie so einen Zauber auf viele Menschen haben.


IMG_416822. Juni 2015 – Sommergefühle kommen zum Sommeranfang 2015 nicht auf. Die 20 Grad werden mal eben so erreicht. Den Hummeln und Bienen ist das ziemlich egal. Sie fliegen von Blüte zu Blüte, holen sich raus, was sie finden. Es ist ein ständiges Summen in meinem Garten zu hören. Ich beobachte die Hummeln und bemerke, dass jede anders aussieht. Die einen sind fleckig, die anderen haben ein gestreiftes Hinterteil. Ich bin ihnen völlig egal, sie lassen die Foto-Session über sich ergehen.

Ein neuer Gast hat sich eingefunden: Eine junge Katze inspizierte unsere Laube. Kroch unter das Sofa, beschnupperte alle Ecken. Wanderte weiter in den Schuppen, wälzte sich im frisch gemähten Rasen. Sprang auf den Zaun und zog weiter. Ob sie wiederkommt? Ich habe ihr etwas Futter gegeben. Es ist nahezu eine Garantie dafür, einen guten Eindruck bei ihr hinterlassen zu haben – Liebe geht auch bei Katzen durch den Magen. Letzte Woche kam bereits ein junger Igel vorbei. Die Apfelstücke, die ich ihm ins Beet gelegt hatte, waren weg – ob von ihm gefuttert oder von jemand anderem, weiß ich nicht. Die wenigen Erdbeeren, die an den von mir zusammengesuchten und -gepflanzten Büscheln wachsen, werden konsequent abgefeuttert. Ich gönne es den Tieren – noch dieses Jahr. Für nächstes Jahr habe ich feste Ernteplanungen.

IMG_4187Über meiner Hollywoodschaukel ist der Blauregen jetzt verblüht. Unter meinen beiden Rhododendren liegen schlaff die rosa Blütenblätter. Ich kehre sie weg. Neue Knospen kommen an anderer stelle des Gartens an Büschen und Stauden hervor. Zwei große Blüten, die aus meiner südländischen Pflanze emporgeschossen sind, kündigen sich an.

Die Reste des von mir gekappten Flieders sind zusammengefallen. Als ich sie auf dem Kompost packe, sehe ich jede Menge Tiere, die sich darunter versammelt haben: Asseln, Schnecken mit und ohne Gehäuse. Meine erste Schneckeneinsammelaktion beginnt. Für ca. 20 Weichtiere endet der Weg – bevor sie meine Sonnenblumenstecklinge erreichen.


IMG_405218. Juni 2015 Sie steht – endlich! Eigentlich habe ich den Garten ja nur, weil ich einmal im Leben eine Hollywoodschaukel besitzen wollte. Jetzt ist es soweit. Wie ich es geplant habe, kann ichmarin nicht nur relaxen, sondern auch arbeiten. Der Laptop liegt auf meinem Schoß (nicht im Bild), die Unterlagen stapeln sich neben mir auf einem stabilen Papphocker.

Die erste Kolonie Maiglöckchen habe ich gerupft. Sie sind so giftig, dass mein Enkel sie nicht in die Finger kriegen sollte. daher mussten sie leider aus den Beeten raus. Die anderen kommen auch nicht dran – und mit ihnen jede Menge Wurzelwerk, das sich über Jahre entwickelt hat. Es ist Schwerstarbeit, die Geflechte aus dem Boden zu ziehen, so, als würden sie sich vehement weigern, das Erdreich zu verlassen. Natürlich haben sie gegen späten und Harke keine Chance.

IMG_4049Die Peonien blühen! Protzig sind sie aufgegangen und ich bin versucht, sie abzuschneiden und in meine Wohnung zu stellen. Natürlich verbietet sich das. Alles darf da stehen bleiben, wie es wächst und so lange, bis es ausgeblüht ist.

Den verblühten Flieder habe ich diese Woche gekappt. Einer der beiden Büsche war meterhoch gewachsen. Ich habe einige Blüten stehen lassen, damit wir auch nächstes Jahr blühenden Flieder unserem Garten haben. Ich hoffe, es klappt, dass 2017 beide Büsche in voller Blüte stehen. Die dicken Stämme, die zu Boden gegangen sind, habe ich aufgehoben, sie können die Rosen stützen, die sich durch ihre schweren Blüten beugen.

IMG_4025Und hier ist der Beginn einer Sonnenblume zu sehen. Ein ganzes Beet habe ich vollgepflanzt und schon nach einer Woche habe sich aus den Samen diese Winzlinge durch die Erde nach oben gebohrt und sie Luft und Licht verschafft. Jetzt habe ich etwas Sorge, dass die Schnecken angreifen, aber bislang haben sie den Weg dorthin noch nicht gefunden. es wäre schade, wenn ich dann Gift einsetzen müsste. Eigentlich soll es in meinem Garten kein Gift geben. Biologische Alternativen werden zuhauf angeboten. Ich warte erst einmal ab, was passiert.


IMG_356911. Juni 2015 So oft es geht, fahre ich in den Garten. Wenn ich etwas arbeiten muss, nehme ich den Laptop mit. Das Großreinemachen ist mittlerweile erledigt. Die Beete sind frei von wucherndem Kraut. Das hat einiges an Stunden gekostet, aber es hat Spaß gemacht. Ich habe festgestellt, wie unterschiedlich die Erde auf meinem 300 Quadratmetergrundstück ist. An einigen Stellen ist sie ganz locker, an anderen komme ich kaum einen Zentimeter tief hinein. Alles ist voller Wurzeln. Die Vorbesitzer müssen zudem Erde mit Steinen aufgeschüttet haben. Das macht Umgraben sehr mühsam.

IMG_3907Die Frühblüher haben ausgeblüht. Auch der Rhododendron scheint seine Blüte langsam wieder zu beenden. Ebenso der Flieder. Die Maiglöckchen haben auch ausgeblüht. Dafür stehen jetzt die Rosen in voller Pracht. Ich kann mich gar nicht sattsehen an ihnen. Ich habe sehr alte Rosenstöcke im Garten gefunden. Sie müssen die ersten gewesen sein, die hier vor vielen Jahren eingezogen sind. Die Blüten duften. Einige Pflanzen kenne ich nicht nicht. Gespannt schaue ich auf die Knospen. Immerhin weiß ich schon, dass Kornblumen, Lilien und Hortensien auf dem Grundstück stehen.

IMG_3797Mit Rhabarber habe ich meine erste erfolgreiche Ernte eingefahren. Zwei große Stränge wuchsen im hinteren Teil des Grundstückes. Nachdem mir verraten wurde, wie ich sie ernten kann, habe ich gleich welche mit nach Hause genommen. Ein Kuchen, Kompott und Saft sind entstanden. Der Saft begeistert mich am meisten, weil er nicht so süß ist.

Was nicht geklappt hat, sind meine Versuche mit Waldmeister. Die Götterspeise ist zweimal missraten. Sie schmeckt einfach nicht, abgesehen von der Farbe, die natürlich nicht grellgrün ist. Es wächst so viel Waldmeister im Garten, dass ich damit gern etwas anfangen würde. Dafür habe ich schon ein paarmal Pfefferminze abgeschnitten und Zuhause als Et gebrüht. Es war der leckerste Pfefferminztee, den ich jemls getrunken habe.


IMG_31624. Mai 2015 Wir haben einen Kleingarten gepachtet. Er liegt direkt am Bahngleis und umfasst 300 Quadratmeter. Die Laube, die auf ihm steht, ist bereits 40 Jahre alt und sehr gut erhalten. Hier haben liebevolle Hände Haus, Rasen und Beete gepflegt. Alte Rosenstöcke ranken sich an den Wänden. große Rhododendren beherrschen das Grundstück, ein kleiner Apfelbaum steht im hinteren Teil. An einer Wand wächst Wein, der gleichzeitig Schatten spendet.

IMG_3080In den letzten drei Jahren wurde nach Aussagen der Nachbarn allerdings kaum etwas getan. Zu diesem Zeitpunkt haben die erstbesitzende Paar ihren Garten abgegeben. Eine Familie mit zwei Mädchen übernahm – und verlor offenbar schnell die Lust an kleingärtnern.

Als wir das Grundstück das erste Mal besichtigten, war es Februar. Erkennen konnte man nichts aber es wurde uns versichert, dass im Sommer alles blüht, sogar Rhabarber wüchse am Rand. Die Laube ist bestens ausgestattet mit Sofa, Küche, Teppich, Geschirr und Gläsern. Eine Sandkiste ist auch vorhanden!

IMG_3085Ich fand und finde den Garten perfekt für die Idee, zur Ruhe zu kommen, körperlich sinnvoll aktiv zu sein und für meinen Enkel eine entspannte Spielmöglichkeit anzubieten. Den März haben genutzt, um auszuräumen. Unglaublich viele alte Polster standen in der Laube rum. danach haben wir die Beete abgeräumt, die abgestorbenen Pflanzen schichteten sich bereits. Anschließen habe ich den Apfelbaum gekappt.

Das Werkzeug dafür hatten wir ebenfalls übernommen. Seit Ende April sind rosafarbene Knospen aus den Ästen herausgekommen, die ersten Blüten waren Anfang Mai zu sehen.

Unser Garten ist gut zu erreichen. Von unseren Wohnungen aus sind es zehn Kilometer. Mit der Bahn fährt man nur zehn Minuten und dann noch einen guten Kilometer zu Fuß oder mit dem Rad.


IMG_5646

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.