Rede zum 8. März 2020: “Her mit dem schönen Leben – Brot *und* Rosen!

©keartus

Her mit dem schönen Leben! Brot und Rosen!,

… rief die New Yorker Gewerkschafterin Rose Schneiderman im Jahr 1911. Brot und Rosen wurde ein Jahr später DIE Streikparole für mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen. Und sie sind heute unser Vorbild, wenn wir auf die Straße gehen und für ein besseres Leben kämpfen!

Denn geht es immer noch genau darum: Wir wollen Brot – und auch die Rosen dazu. Wir wollen ein schönes Leben. Denn wir haben – vermutlich – nur das eine.

Liebe Frauen, liebe Schwestern, Mütter, Großmütter, Tanten, Cousinen, Töchter, Enkelinnen, liebe Freundinnen, Nachbarinnen, Kolleginnen, Weggefährtinnen, Genossinnen, liebe Ladies und Damen, Mehr lesen

Vortrag: Frauenrechte sind Menschenrechte – der § 219a und die Folgen

Vortrag beim Festakt anlässlich des 40-jährigen Bestehehens des Medizinischen Zentrums pro familia Bremen

Liebe Anwesende,

zunächst überbringe ich eine Grußbotschaft, die wie folgt lautet: Liebe Pro Familia Bremen, vor ca. 30 Jahren wart Ihr unser großes Vorbild und Ihr habt mir u. a. einen respektvollen, korrekten Umgang mit den betroffenen Frauen beigebracht. Danke für Eure Arbeit! Diese Grußbotschaft stammt von twitter und geschrieben hat sie – Kristina Hänel. Ich möchte mich diesem Dank ausdrücklich anschließen.

Und ich finde es unglaublich toll, dass Ihr Euren Fachtag anlässlich des Jubiläums des Medizinisches Zentrums den Frauenrechten als Menschenrechte gewidmet habt. Denn darum geht es ja beim 219a: Das Recht jeder Frau, über sich und ihren Körper nach umfassenden, frei zugänglichen Informationen selbst entscheiden zu können. Mehr lesen

Drogenpolitik – eine Genderperspektive

img_2403 Vortrag auf der Bundeskonferenz zur Drogenpolitik am 21./22. Oktober 2016 in Hamburg

„Schluss mit der Kriminalisierung – Drogenmärkte regulieren“ lautet das Motto dieser Konferenz. Ich möchte die mir zur Verfügung stehenden 20 Minuten daher dafür nutzen, auf eine spezielle, weitere Facette der Folgen von Repressionen aufmerksam zu machen, die sich aus den Regularien des Betäubungsmittelgesetzes ergeben und tief verwurzelt in unserer Gesellschaft sind. Ich wurde gebeten, mich nicht ausschließlich mit dem Thema Prostitution und Drogen zu beschäftigen. Mehr lesen

Gefahren für die Demokratie: TTIP, Ceta & Co.

ttip_logoFreihandelsabkommen sind völkerrechtliche Verträge. Sie regeln die Bedingungen, zu denen Handel betrieben wird. Die meisten Menschen verstehen darunter, dass Zölle sowie ein- und Ausfuhrverbote abgeschafft werden. Damit können unter anderem Produktionsverlagerungen verhindert werden oder auch Wettbewerbsverfälschungen. Der Außenhandel wird dadurch gesteigert. Es gibt bereits circa 150 solcher Abkommen, die Deutschland unterschrieben hat. Mehr lesen