Stolpersteine vorm Rathaus geputzt

10599435_952554811426082_146933724311536433_nAls vor zwei Jahren 20 Stolpersteine vor dem Hamburger Rathaus von Gunter Demnig verlegt wurden, erfüllte sich für viele Menschen ein langer Wunsch: Endlich wurden den durch die Nazis ermordeten Bürgerschaftsabgeordneten würdig und solidarisch erinnert. Mit Nelken, Lilien und Rosen gedachten wir Anfang Juni den ehemaligen Politikern. Seitdem putzen wir jedes Jahr die Steine, denn die Witterung setzt ihnen so zu, dass die Gravur nur noch schwer lesbar ist. Mehr lesen

Ein ganz normaler Shitstorm?

cchMan sollte Sie angesichts dieses Schwachsinns in eine geschlossene Anstalt einliefern.“ – „Sie … stecken bis zu den Schultern in den Ärschen der Migranten …“ – „Meinen Sie nicht, dass Sie es mit Ihrem Heiligenscheingutmenschentum etwas übertreiben?“ – „Laufen Sie mal mit dem Kopf gegen die Wand, vielleicht hilft es!!!“ – „Gott würde ich gerne mal einer solch unfassbar dämlichen Frau begegnen, ausholen und ihr voll eins auf die 12 geben …“ – „Du dämliche Schnalle … wie behindert seid ihr Doofköppe denn?“ – „Die kriegens persönlich. Mir egal wie, und wenn ich ne Woche vor deren Haus campe!“

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Mal wieder ziemlich eingeBILDet

bloedSie hat seit 1998 fast 40 Prozent ihrer Auflage verloren, das sind über 1.700.000 Exemplare. Und der Abwärtstrend verläuft laut Wikipedia stärker als bei anderen Boulevardzeitungen.

Dennoch glauben die Macher von BILD wohl weiterhin, es sei für die Auflage Erfolg versprechend, wenn sie bestimmen, was (k)ein Skandal ist – in dem sie entweder maßlos übertreiben oder indem sie weglassen oder totschweigen.

Letzte Woche ist es wieder passiert. Und ich frage: Wie eingebildet sind diese Zeitungsleute eigentlich?

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Zickenkrieg: Warum streiten Schröder und Schwarzer?

Da hat unsere junge, blonde, verheiratete Familienministerin vielleicht was angerichtet: Geht auf die Ikone der Frauenbewegung, die alte, blonde unverheiratete Alice Schwarzer, los und geißelt ihre Behauptung, Hetero-Sex unterdrücke Frauen. Die kachelt zurück und spricht der CDU-Politikerin jede Fähigkeit ab, ihr Amt auszuüben: Das einzige, was sie bislang von ihr mitbekommen habe, sei deren Namensänderung anlässlich ihrer Eheschließung gewesen.

Schwarzer und Schröder im Zickenkrieg – da lacht die männliche Journalistenwelt und lässt sich in Feuilleton-Texten über den Feminismus aus. Was ist an dem „bizarren Sex-Streit“ (BILD) zwischen den beiden Damen interessant, außer dass sie eine Woche lang den Boulevard bedient haben? Mehr lesen