Das Wetter ist nicht ganz so schön gewesen wie letzte Woche, als ich meine Sprechstunde an der Osterstraße abgehalten habe. Aber was stört uns ein bisschen Regen und Wind! Zwei Stunden waren haben wir am Tibarg, der zentralen Einkaufsmeile Niendorf-Markt, präsent und haben Gespräche mit den Leuten geführt. Diesmal kam auch der kleine linke Flitzer voll zum Einsatz: Einige Kinder sausten mit ihm herum. Zur Freude der Eltern, die einen Moment verschnauften. Sommersprechstunde am Tibarg weiterlesen
Autor: Kersten Artus
Ein neues Haus für obdachlose Frauen
Heute wurde das neue Wohnhaus für obdachlose Frauen in der Notkestraße gefeiert. Eingezogen sind die 16 Frauen, für die hier Platz geschaffen wurde, bereits seit Februar. Aber erst jetzt, wo das Wetter schön ist, sollte das neue Haus auch gefeiert werden. Ich bin gerne dazu gekommen und habe als Geschenk eine Matrjoschka übergeben, die ich vorletzte Woche aus Belarus mitgebracht hatte. Ein neues Haus für obdachlose Frauen weiterlesen
Sommersprechstunde Osterstraße
Die Kreuzung Osterstraße/Heussweg wird am Wochenende von vielen Eimsbüttelerinnen und Eimsbüttelern begangen. Hier liegen die zentralen Geschäfte von Eimsbüttel Süd und Nord, in denen man fürs Wochenende einkauft. Eine Ampelanlage bestimmt den Takt und den Rhythmus der sich bewegenden Menschen.
Besuch in Belarus: Die Erinnerung wach halten
Zu fünft sind wir über Pfingsten nach Minsk geflogen. Barbara Duden, Barbara Nitruch, beide SPD, Andreas C. Wankum, CDU, Marco Wiesner, Öffentlichkeitsabteilung der Bürgerschaftskanzlei, und ich. Wir sind die Delegation der Bürgerschaft die an der Grundsteinlegung für eine Gedenkstätte teilgenommen hat, die an zehntausende Jüdinnen und Juden erinnern wird, die von den Nazis dorthin deportiert und dann ermordet wurden. Es sind Hunderte Menschen aus ganz Europa angereist, darunter auch Überlebende.
Er dreht sich um!
In einem Alter von knapp 23 Wochen kann ein Mensch schon ziemlich viel. Er kann sehr deutlich ausdrücken, was er möchte, wobei er sich auf fundamentale Forderungen konzentriert. Eine Eigenschaft, die den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens verloren geht. Aber dennoch: Auch wenn sich das fürsorgende Umfeld sehr darum bemüht, allen Anforderungen gerecht zu werden, so ist der kleine Mensch vor allem damit beschäftigt, sich selbst zu fordern.
Sprechstunde für Petitionen
Jede Sprechstunde des Eingabenausschusses ist anders, Ich habe jetzt bereits mehrere miterlebt, über die in Wandsbek hatte ich gebloggt, zu der in Bergedorf gab es sogar einen TV-Beitrag. Diesmal fand die Sprechstunde im Hamburger Rathaus statt – und wieder waren viele gekommen, um ihr Anliegen uns Abgeordneten vorzutragen. Sprechstunde für Petitionen weiterlesen
Enkel & Opa
Ich hätte mir damals keinen besseren Vater für meine Kinder wünschen können. Er war bei den Geburten dabei, er hat die Hälfte des Erziehungsurlaubes genommen, er hat (vergeblich) versucht, für seine Kinder in Teilzeit zu gehen. Er hat schreiende Bündel durch endloses Tragen und nächtliche Spazierfahrten im Kinderwagen beruhigt. Beim Sommerfest in der Kita hat er einen ganzen Nachmittag lang Kindergesichter geschminkt und keinen Elternabend ausgelassen.
Jetzt ist er Opa und wirft, wenn er seinen Enkel anschaut, genau den gleichen Blick auf ihn, mit dem auch seine Kinder betrachtet hat. Enkel & Opa weiterlesen
Doppelsitzung der Bürgerschaft: SPD filibustert, CDU klönt
Für die Aktuelle Stunde der Bürgerschaft hat sich die SPD diesmal einen Trick einfallen lassen, um die Debatte über ein ungeliebtes Thema zu vermeiden: Sie schickte reihenweise Abgeordnete, einen Senatoren und eine Senatorin in die Bütt, um Zeit zu schinden.
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Gisela Kessler. Ein Nachruf
Noch vor wenigen Tagen habe ich wieder einmal an sie gedacht. Wie es ihr wohl geht? Was ihre Gesundheit macht? Ob sie wieder reisen kann? Am 13. Mai 2014 ist Gisela Kessler 78-jährig gestorben. Es ist ein großer Verlust für die Frauen- und Gewerkschaftsbewegung. Ich bin traurig. Gisela Kessler. Ein Nachruf weiterlesen
Edward Snowden in Hamburg
Wenn der Henri-Nannen-Preis verliehen wird, gibt es anschließend neben gutem Journalismus immer auch über einen Aufreger zu berichten. 2012 war dies die Ablehnung des Henri-Nannen-Preises durch Hans Leyendecker, Klaus Ott und Nikolas Richter von der Süddeutschen Zeitung.
In diesem Jahr gab es keinen Skandal – aber es wurde viel über einen geredet: Nämlich darüber, dass Edward Snowden immer noch nicht die Möglichkeit bekommen hat, in Deutschland auszusagen. Als Laura Poitras den “Henri” für ihre Berichterstattung über die US-Sicherheitsdienste überreicht bekam, gratulierte Snowden aus Moskau per Videoeinspielung und bekräftigte, dass er in Deutschland aussagen würde. Edward Snowden in Hamburg weiterlesen