Veröffentlicht in Erziehung & Wissenschaft 5/2016
Zum internationalen Frauentag 2016 hat die GEW ein Gutachten veröffentlicht, das nachweist, dass die schlechtere Bezahlung von Grundschul- gegenüber Lehrkräften an anderen Schularten eine mittelbare Diskriminierung von Frauen ist. Bis zu 450 Euro monatlich wird an Grundschulen weniger verdient. In Hamburg diskutierten Grundschullehrerinnen über Ursachen, Vorurteile und Möglichkeiten, die Situation zu verändern, sowie die Folgen dieser Diskriminierung im Berufsalltag. Pädagogisch = weiblich = schlecht bezahlt weiterlesen
Mit meinem zweiten Gartenjahr habe ich einen eigenen Blog eröffnet. Gemischten über Frühblüher, Hummeln, Rasenmäher und mehr können hier nachgelesen werden. Nach den Schnecken habe ich eine weitere Schädlingsart ausgemacht, die ich leider bekämpfen muss: Die Rhododendron-Zikade. Endlich habe ich nämlich herausgefunden, warum einige der Knospen so komisch aussehen und aus ihnen auch keine Blüte herauskommt. Ich habe in diesem Frühling schon etliche Stunden in meinem Garten verbracht, das Wetter hat – bis auf die letzte Woche auch schon gut mitgemacht. Meine erste Schrebergarten- Jahreshauptversammlung habe ich nun auch erlebt. Muss ja alles seine Ordnung haben. Wer also Lust hat, schöne Bilder anzusehen und meine Schrebergartenfortschritte nachzulesen, kann das
Die Jahre 2014/2015 sind für mich in vielerlei Hinsicht Jahre der Umbrüche gewesen. Ich wurde 50, wurde Großmutter, das Abgeordnetenmandat endete, mein langjähriges Arbeitsverhältnis ebenso. Ich pachtete einen Schrebergarten, aquirierte erste eigene Aufträge, machte Fortbildungen, streifte nach und nach meine Hülle als Lautsprecherin und Litfasssäule für meine Partei ab. Viele Kleidungsstücke hängen unbenutzt im Schrank. Blazer, Blusen, Hosen mit Bügelfalten. Und nun auch die schwarzen Sockenpaare. Weg damit!
Aus Bremen kam die Vergangenheit zurück in die Gegenwart. In einem schmucklosen Briefumschlag befand sich eine Neufassung meines Zeugnisses aus dem Jahr 1981. Absenderin: meine ehemalige Schule, das Gymnasium Horn. Ich hatte Anfang diesen Jahres Kontakt aufgenommen, weil ich das Original seit langem nicht mehr besitze. Sondern nur noch eine vergilbte, schlecht lesbare, Kopie. Ich brauche ein vernünftiges Papier, weil ich mich für neue Jobs bewerbe.
Es war heiß, an diesem Spätsommertag 2014. Auf der Langen Reihe – der Schlagader des Hamburger Stadtteils St. Georg – fuhren die Autos dicht an dicht. Fußgänger drängelten sich an den Stühlen und Tischen des Cafés vorbei, das auf dem schmalen Fußweg seine Gäste platzierte. Ich hatte mich dort mit Lutz und Jörg von der Aids-Hilfe verabredet. Wir aßen Kuchen. Es war eng, gemütlich, laut. Die beiden hatten einen Plan: Sie wollten mich für die neue
veröffentlicht: Neues Deutschland, Wochenendausgabe 5./6. März 2016:
Erschienen in der
veröffentlicht im FREITAG 9/16 vom 3. März 2016
Die Zeitung
Nun ist er zwei Jahre alt, kann ganze Sätze sprechen und verschiedene Lieder anstimmen. Von „Oh Tannebaum“ singt er komplett die erste Strophe. Ich vermute, das Lied wird uns auch noch im Sommer begleiten. Mein Enkel wiegt fast 15 Kilogramm, hat lange blonde Locken, ist ziemlich kitzelig und zieht gern Grimassen. Er kennt die Vornamen seiner Großeltern, seiner Eltern und der Kinder seiner Krippengruppe. Den Namen eines FC St. Pauli-Kickers schreit er, wenn er einen Ball in ein Tor kickt. Groß ist er geworden. Mit viel Persönlichkeit.